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Migrant*innen
in der DDR

oben links: Trabant-Werke in Zwickau, 1990, Foto: Erik-Jan Ouwerkerk/DOMiD

oben rechts: Berlin-Marzahn, 1993. Foto: Ann-Christine Jansson

unten rechts: Rewatex Wäscherei in Berlin-Pankow, 1990. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk/DOMiD

Unser Projekt "Ossi-Ausländer"

Sie sind in die DDR migriert?

Sie sind als "Ausländer" in die DDR gekommen und möchten uns gerne Ihre Lebensgeschichte erzählen?

Für freuen uns über Ihr Interesse. Hier erfahren Sie mehr:

Jugend-bildung

In Workshops sprechen Zeitzeug*innen mit Jugendlichen über ihr Leben in der DDR und in der Transformationszeit um 1989/1990.

Außerdem werden digitale Bildungsmaterialien produziert.

Forschung & Archiv

Die Geschichten der Zeitzeug*innen werden in Form von Interviews archiviert und somit zu einem Teil der Geschichte der Migration in Deutschland. 

Aktuelles

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Bildinformation: Die Jugendbrigade der Abräumforderbrücke im Großtagebau Espenhain des Braunkohlewerkes Borna. Die Arbeiter*innen der Brigarde sind aus Deutschland, Mozambik und Vietnam, 5. Juni 1987.

Erinnert Euch an uns!

David Macou im Gespräch (mit Jugendlichen) über seinen Alltag in der DDR, das Pogrom von Hoyerswerda und den Kampf um Anerkennung

05.10.2021, 16 Uhr, Multikulturelles Zentrum Dessau

David Macou wurde 1991 – nachdem er das Pogrom in Hoyerswerda erleben musste – zurück nach Mozambik geschickt. Zuvor ist er 1979 in der DDR gekommen und war nach seiner Ausbildung zum Schweißer im VEB Braunkohlewerk Welzow als Vertragsarbeiter tätig. Seit 1993 organisiert David Macou die Proteste zur Auszahlung einbehaltener Löhne und Rentenansprüche ehemaliger Vertragsarbeiter*innen mit.

David Macou wird uns von seinen schwierigen Erfahrungen in der DDR und der Zeit des Umbruchs erzählen und Fragen der Veranstaltungsgäste beantworten.

Die Veranstaltung wird von Dr. Heike Kanter moderiert und ist gleichzeitig Auftakt unseres Projektes.

 

Das Gespräch findet am Dienstag, den 5.10.2021 um 16 Uhr im Multikulturellen Zentrum Dessau statt, Parkstr. 7, 06846 Dessau-Roßlau. Es gelten die gültigen Hygieneregeln.

Weitere Informationen zu David Macou finden Sie hier:

Projektpräsentation beim Auftakt zu "Jugend erinnert"

10.09.2021, Berlin

Es geht los! Razak Minhel stellte unser Projekt vor. Wir haben uns gefreut, dabei sein zu dürfen und wünschen allen 44 Projekten eine spannende Umsetzung und viel Erfolg.

Wie kommt unser Projekt zu seinem Namen?

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Das Projekt "Ossi-Ausländer" wird gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
im Rahmen des Bundesprogramms "Jugend erinnert"

Wie kommt unser   Projekt zu seinem Namen?

Bereits der Titel des Projekts verrät einiges über die (Migrations-) Geschichte in Deutschland. Wie kam es zu der Fremdbezeichnung "Ossi-Ausländer"?

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Razak Minhel:

"Ich wurde Anfang der 90iger Jahre von einem Westjournalisten gefragt, ob ich mich als

"Ossi" oder "Ausländer" verstehe? Ich antwortete: "Ossi-Ausländer" - denn obwohl ich für Wessis quasi "Ossi" bin, bleibe ich für die meisten Ossis weiterhin "Ausländer", und das bis heute.

Bildinformation:

Migrant*innen in der DDR mussten bei der Einreise ihren Pass abgeben und erhielten lediglich eine Aufenthaltserlaubnis, dessen Gültigkeit befristet war und womit sie nicht reisen konnten.

Kooperationen

Förderung

Das Projekt wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert im Rahmen des Bundesprogramm "Jugend erinnert" unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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